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Die Kunst der Gastlichkeit

Die Kunst der Gastlichkeit

Die Reise der Cantine Ferrari rund um die Kunst der Gastlichkeit, die 2016 mit dem Ferrari Trento Art of Hospitality Award in Zusammenarbeit mit The World’s 50 Best Restaurants begann, geht immer weiter. Auch in diesem Jahr wurde der Preis verliehen und zwar am 5. April an in Melbourne an El Celler de Can Roca, das Restaurant, das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis vermittelt durch eine gelungene Alchemie, die aus dem perfekten Gleichgewicht von Service, Gastfreundschaft und Geselligkeit besteht.

Diese wertvolle Auszeichnung liefert den Anstoß für die Entstehung vieler weitergehender Initiativen, die das Augenmerk auf den Service lenken und auch neue Partnerschaften nach sich ziehen, wie die mit Identità Golose, die zu einem Treffen großer Namen aus der italienischen und internationalen Gastronomieszene führte, die ihre persönliche Rezepte für eine perfekte Gastlichkeit preisgaben.

The Art of Hospitality bei Identità Golose

Identità Golose, 6 März 2017

Fotogallerie

Claudio Sadler, Andrea Berton, Alessandro Lunelli
Claudio Sadler, Andrea Berton, Alessandro Lunelli
Identità Golose
Matteo Lunelli, Camilla Lunelli, Paolo Marchi
Identità Golose
The panel discussion
Identità Golose
The panel discussion
The panel discussion
Identità Golose
Moreno Cedroni, Alfio Ghezzi, Matteo Lunelli
Identità Golose
Maurizio Saccani, Marco Reitano, Matteo Lunelli, William Drew, Massimo Bottura, Umberto Bombana, Soren Ledet
Identità Golose
Matteo Lunelli, William Drew, Massimo Bottura
Matteo Lunelli, William Drew, Massimo Bottura
Identità Golose
The Art of Hospitality event at Identità Golose
Identità Golose
Fiammetta Fadda, Camilla Lunelli, Enzo Vizzari, Maurizio Saccani
Identità Golose
The Art of Hospitality at Identità Golose
The Art of Hospitality at Identità Golose
Identità Golose
Claudio Sadler, Moreno Cedroni, Andrea Berton, Matteo Lunelli, Camilla Lunelli
Identità Golose
Maurizio Saccani, Marco Reitano, Matteo Lunelli, William Drew, Massimo Bottura, Umberto Bombana
Identità Golose
The Art of Hospitality at Identità Golose
The Art of Hospitality at Identità Golose
Identità Golose
Celebrating the Art of Hospitality with our friends
Identità Golose

Die Kunst der Gastlichkeit von…

Matteo Lunelli
PRÄSIDENT DER CANTINE FERRARI

Beim Wein ist die Exzellenz das Ergebnis vieler kleiner aufmerksam, leidenschaftlich und sorgfältig ausgeführter Gesten – vom Weinberg bis zum Keller. Genauso ist Exzellenz in einem Restaurant das Ergebnis vieler Details, die über die Speisen und die Küche weit hinausreichen.
Für uns geht Thema der Kunst der Gastlichkeit in perfekter Weise einher mit der italienischen Lebensart, die wir repräsentieren: Ein Sektglas ist das Symbol der Geselligkeit, das Prosit bringt die Freude am Zusammensein zum Ausdruck und Italien ist das Land der Gastfreundschaft schlechthin.

Mit diesen Momenten der Begegnung und mit dem Ferrari Trento Art of Hospitality Award, der in Kooperation mit The World’s 50 Best Restaurants entstand, möchten wir Vorbilder aufzeigen, die für viele junge Menschen eine Inspiration sein können, diesen phantastischen Weg einzuschlagen.

William Drew
Group Editor von The World's 50 Best Restaurants

Um die Klassifizierung für The World's 50 Best Restaurants zu erstellen, bitten wir unsere Jurymitglieder, die beste “Restaurant Experience” zu bewerten, unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte eines Restaurants und nicht nur der Küche. Mit dem Ferrari Trento Art of Hospitality Award wollen wir diesem Element des Gesamterlebnisses mehr Bedeutung geben.
Kunst der Gastlichkeit bedeutet, es zu verstehen, einen jeden Gast auf das Beste willkommen zu heißen – nicht nach einer vorgefertigten Formel sondern indem man begreift, mit welcher Persönlichkeit man es zu tun hat und mit welcher Situation, je nachdem, ob es sich um einen romantischen, familiären oder geschäftlichen Anlass handelt.

Mit Sicherheit ist Gastlichkeit ein Element, das eng mit Speisen verbunden ist. Es wäre sinnlos, diese beiden getrennt zu bewerten: Sie müssen in großer Harmonie erscheinen, um die Persönlichkeit eines Restaurants optimal zu repräsentieren.

Massimo Bottura
KÜCHENCHEF DER OSTERIA FRANCESCANA

Ein großartiger Raum rettet ein bescheidenes Gericht, ein hässlicher Raum ruiniert auch ein großartiges Gericht.
Es ist immer schwierig, von anderen ein Gericht beschreiben zu lassen, das einer persönlichen Emotion entspringt. Aus diesem Grund ist es von fundamentaler Bedeutung, mit dem Servicepersonal in einem Verhältnis von absolutem Vertrauen und Miteinander zusammen zu arbeiten. Um den Service gedeihen zu lassen, ist es notwendig, die eigene Leidenschaft zu vermitteln, das Personal einzubinden, ja sogar in der Küche arbeiten zu lassen, um ein gut eingespieltes Team zu schaffen.
Die drei fundamentalen Worte sind: Bescheidenheit, Leidenschaft und Träume.

Umberto Bombana
KÜCHENCHEF DES RESTAURANTS 8 E ½ IN HONG KONG

Sobald der Gast die Schwelle des Restaurants überschreitet, trifft er auf eine Person, die von da an sein Bezugspunkt für das Gesamterlebnis ist. Diese Person ist entscheidend für das Wohlbefinden des Gastes, sie funktioniert als „Ventil“ zur Küche, in der es häufig stressig zugeht.
Das Erlebnis in einem Restaurant muss ein globales sein und von einer eigenen Persönlichkeit charakterisiert werden, auch im Service. Das bedeutet jetzt nicht, alle Gäste in derselben Weise zu behandeln. Es ist sogar von grundlegender Bedeutung, sich ihren Bedürfnissen anpassen zu können, die häufig mit ihrer Kultur und Herkunft einhergehen. Weiterhin ist es wichtig, sich an die Vorlieben der Stammgäste zu erinnern.
Die Basis von allem muss jedoch die Bescheidenheit sein, zu wissen, wie man einen Gast zugewandt und ohne Arroganz begrüßt und ihm dabei gleichzeitig die Leidenschaft für diese Arbeit vermittelt.

Søren Ledet
DIREKTOR UND MITBESITZER DES GERANIUM IN KOPENHAGEN

Unser Restaurant erzählt eine ganz besondere Geschichte, was das Verhältnis zwischen Küche und Service angeht. Sowohl ich als auch mein Partner Rasmus Kofoed sind Köche und keiner von uns hat jemals im Service gearbeitet. Eines Tages beschlossen wir, jeweils im monatlichen Wechsel in der Küche und im Service zu arbeiten. Geprägt durch meine Leidenschaft für Wein, begann ich im Service. Nach einem Monat war klar, dass ich nicht mehr in die Küche zurückkehren würde.
Wer im Service arbeitet, schafft einen großen Teil des Erlebnisses in einem Restaurant, er sieht und kennt die Personen, die es besuchen, er hilft dabei, ein Gericht noch besonderer zu machen und schafft wahrhaft einzigartige Augenblicke.

Marco Reitano
SOMMELIER DES LA PERGOLA UND GRÜNDER DER VEREINIGUNG “NOI DI SALA”

Hier zu sein um über Gastlichkeit zu sprechen ist für mich ein wichtiges Ziel, weil es bedeutet, dass die Aufmerksamkeit endlich beim Service angekommen ist. Wenn man über die „Renaissance“ der italienischen Küche spricht, denke ich, dass man das auch auf den Service ausdehnen muss. Und diese Renaissance könnte sogar einen Slogan haben: „Die wichtigste Person in einem Restaurant ist nicht der Koch oder der Kellner sondern der Gast”.
Neuerdings zieht es auch die jungen Leute wieder in den Service, wir erfahren mehr Interesse und erhalten immer mehr Bewerbungen. Das freut uns, auch wenn die jungen Leute heutzutage gelegentlich zu sehr darauf aus sind, weiterzukommen, viele Erfahrungen zu sammeln und so die Ausbildung erschweren. In einem hochklassigen Restaurant sind mindestens zwei Jahre erforderlich, um seinen Platz in einem Team zu finden und sich optimal auf die internationale Klientel einzustellen.

Maurizio Saccani
OPERATIONSMANAGER DER ROCCO FORTE HOTELS

Den Begriff Kunst in Verbindung mit dem der Gastlichkeit zu verwenden, ist sehr bezeichnend, weil die Kunst als Synonym für Emotionen, Dynamik und Wandel steht. Und unsere Zeit bringt eine große Revolution mit sich, auch dank der Digitalisierung. Der Gast ist informierter, er sucht nicht nur den Ort sondern ein echtes Erlebnis der Sinne.
Im Gastgewerbe ist das noch allumfassender und erstreckt sich auf eine Vielzahl von Aspekten. Es reicht nicht mehr, sich an einem schönen Ort zu befinden und einen schönen Rahmen zu haben, heute will der Gast Interaktion auf allen Ebenen, er will die Kultur des Ortes direkt durch das Personal kennenlernen, er will ein Teil eines Ortes werden. Das ist nur möglich, wenn es einem gelingt, eine richtiggehende „Unternehmenskultur“ zum Thema Gastlichkeit zu schaffen, die die gesamte Struktur umfasst – von der Kellnerin bis zum große Küchenchef.